Holzbrennstoffe

Biomassefeuerung: sparsam, effizient und umweltfreundlich

Die Preissteigerungen der knapper werdenden fossilen Brennstoffe treiben die Heizöl- und Gasrechnung in die Höhe. Kein Wunder, dass sich immer mehr Hausbesitzer, Kommunen und Unternehmen für nachwachsende Rohstoffe interessieren – und entscheiden. Weltweit wächst etwa elf Mal so viel Biomasse nach, wie zur gesamten Energieversorgung gebraucht wird. Experten sprechen schon jetzt von einer “Dekade der Biomasse”. Deren Nutzung hat nichts mehr gemeinsam mit der herkömmlichen Verbrennung von Holz, die oft mit Geruchsbelästigung und Luftverschmutzung gleichgesetzt wurde und zu Recht als nicht zeitgemäß empfunden wird. Moderne Holzfeuerungsanlagen sind leistungsfähig, komfortabel und erfüllen strenge Umwelt-Auflagen.

Brennstoff Holz: nachhaltig und CO2-neutral

Immer mehr private Haushalte und kleine Gewerbebetriebe heizen mit kostengünstigem Holz oder den praktischen und preisstabilen Holzpellets. Das spart Geld und ist zudem gut für das Klima: Bei der Verbrennung wird nur so viel des Treibhausgases Kohlendioxid (CO2) emittiert, wie beispielsweise ein Baum im Laufe seines Lebens gespeichert hat oder durch den nachwachsenden Wald wieder gebunden werden kann. Innerhalb dieses ökologischen Kreislaufs ist der Energieträger Holz CO2-neutral und eine Holz- beziehungsweise Pelletsheizung leistet einen echten Beitrag zum Klimaschutz.

Holzbriketts und Stückholz:

Die modernen “Klassiker” der Holzfeuerung

Der Kachelofen erlebte unter deutschen Dächern bereits in den 90er Jahren eine Renaissance und auch die kostengünstigeren, frei stehenden Kaminöfen oder Scheitholzheizungen liegen im Trend.
Holzbriketts sind wie die kleineren Pellets ein sauberer und natur-belassener Brennstoff aus Waldrestholz und unbehandeltem Abfallholz. Durch ihre geringe Restfeuchte von 6 – 10 % haben die handlichen, meist runden Holzbriketts mit einem Durchmesser von 5 Zentimetern und mehr einen sehr hohen Heizwert. Eine Tonne Holzbriketts entspricht dem Heizwert von etwa 500 Litern Heizöl oder rund 570 Kubikmetern Erdgas. Der Brennwert von Holzbriketts liegt bei 4,5 kWh/kg.
Moderne Scheitholzkessel arbeiten nach dem Prinzip der Holzvergasung und erreichen Wirkungsgrade von über 90 %. In Wohngebäuden werden Kessel mit einer Leistung von 10 – 50 kW eingesetzt, im Gewerbe oder kommunalen Einrichtungen kommen auch deutlich leistungsstürkere Stückholzkessel zum Einsatz. Scheitholz hat einen Brennwert von knapp 4 kWh/kg, die Brennstoffkosten und die Investition in den Kessel sind etwa 15 – 20 % niedriger als jene der Pelletsheizungen.
Biomasse-Heizanlagen wie Pelletskessel oder Scheitholzvergaserkessel werden staatlich gefördert über das Marktanreizprogramm zu Gunsten erneuerbarer Energien (MAP).

Pellets: konzentrierte Holzenergie für die Heizung

Besonders komfortabel sind die mit kleinen Holzpresslingen (Pellets) betriebenen vollautomatischen Zentralheizungen, die herkömmlichen Anlagen in nichts nachstehen. Besonders emissionsarme Pelletsöfen und -heizkessel tragen das Umweltzeichen “Blauer Engel”.
Der komprimierte Brennstoff – zwei Kilogramm Pellets entsprechen einem Liter Heizöl – kann billiger und leichter transportiert werden als andere Formen der Biomasse. Pellets werden in Säcken verpackt oder mit einem Tanklastzug angeliefert. Die Lagerung im Keller oder in speziellen Pellets-Silos ist sicher und umweltfreundlich.
Besonders sparsame Gewerbebetriebe und Kommunen heizen mit Holzhackschnitzeln, die bei der Durchforstung oder bei der Holzernte anfallen oder mit Pellets und Briketts aus Holzresten der Industrie. Mit Ihrem hohen Energiegehalt sind Holzpellets ein vorzüglicher Brennstoff; ihr Brennwert beträgt zirka 5,0 kWh/kg.

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